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Polizei-Eskorte auf dem Mars – unsere Fahrradweltreise durch Marokko Teil I

Lesezeit: 18 Minuten

Deutschland, Niederlande, Belgien, Luxembourg, Deutschland, Frankreich und nochmal Deutschland. Diese Länder mussten schon auf unserer Fahrradweltreise dran glauben. Als nächstes stand Marokko in Nordafrika auf unserer Liste.

Dies ist der erste Teil unseres Blogbeitrags über Marokko. Wir begegneten nicht nur herzlichen und sehr gastfreundlichen Menschen. Diesmal erwarteten uns auch eine regelmäßige Polizei-Eskorte und teilweise fühlten wir uns, als wären wir auf dem Mars gelandet… Unsere Erlebnisse haben wir auch visuell festgehalten. Hier gelangst du direkt zu unserer Videoserie über Marokko, sobald diese veröffentlicht wurde.

Es war Anfang November 2019. Wenn du unsere Videos von den Niederlanden oder Belgien gesehen hast, weißt du auch warum wir erstmal die Nase voll hatten vom permanenten eisigen Regen in Europa. Regelmäßig mussten wir ein klatschnasses Zelt einpacken und das Zubereiten vom Essen und Abspülen wurde mit klammen Händen eine saubere Herausforderung. Der Wetterbericht versprach auch für die kommenden Wochen keine Besserung, also mussten wir etwas an unserer Routenplanung schrauben. Nachdem wir an der Nordseeküste in den Niederlanden mit bis zu 60km/h Gegenwind zu kämpfen hatten, in Belgien der Regen einfach nicht enden wollte und schließlich auch in Luxembourg und in Frankreich die Temperaturen auf bis zu 3 °C sanken, hatten wir unseren Entschluss endgültig gefasst.

Von Straßburg aus in Frankreich war es nur ein Katzensprung nach Gengenbach im Schwarzwald. Dort besuchten wir Dani´s Verwandte und bereiteten uns gleichzeitig auf unsere nächste große Etappe vor: Es ging nach Marokko!

Marokko hat eine ganz besondere Bedeutung für Melli. Auch wenn unsere Routenplanung zunächst nicht weiter den afrikanischen Kontinent beinhaltete, war es für sie doch wichtig, dieses besondere Land zu bereisen. Dieses Mal eben mit dem Fahrrad. Melli´s Opa, der damalige Marinesoldat aus Bayern, hatte damals Melli´s Oma – eine waschechte Marokkanerin – in Casablanca kennen und lieben gelernt. So kam es, dass sie mit nach Deutschland zog und dann auch natürlich in Melli´s Leben eine wichtige Rolle einnahm. Leider verstarb sie 2009 während ihres Heimaturlaubs in Casablanca und Melli hatte keine richtige Gelegenheit sich von ihr zu verabschieden. Der Schmerz saß tief und erstmal konnte sie auch keinen Fuß mehr in dieses Land setzen, ohne zutiefst von Trauer erfasst zu sein. Jetzt, 10 Jahre später also, fasste sie sich ein Herz und brachte es endlich über sich, in das Land ihrer Oma zu reisen. Wir wollten also zum Grab nähe Casablanca, aber erst einmal sollte es von Fes eine Fahrradrundreise an das eigentliche Ziel geben.

Wohin mit dem Schlafsack?

Recht schnell fanden wir einen passenden Flug mit CO2-Ausgleich (mit etwas Aufpreis) und flogen am 12.11.2019 von Baden-Baden nach Fes, einer der vier Königsstädte von Marokko. Nun wartete jedoch erstmal eine ganz andere Herausforderung auf uns: die Fahrräder flugzeugtauglich zu verpacken und unser Hab und Gut auf die maximalen Kilo zu beschränken. Puh, nicht ganz so einfach… Wir hatten innerhalb der ersten 2 Monate Fahrradreise zwar schnell gemerkt, was überflüssig war, allerdings gab es dann doch einige Dinge, die wir unbedingt mitnehmen wollten. Unser neuer Schatz, die Drohne, musste leider zurückbleiben. In Marokko ist die Einfuhr von Drohnen verboten, außer man kann eine Sondergenehmigung vorlegen… Wir waren stolz darauf, was wir bereits alles aussortiert hatten, aber da kam schon das nächste Problem: nämlich die verbliebenen Habseligkeiten in die Kartons zu quetschen. Das Ende vom Lied war, dass unsere fluffigen Schlafsäcke nirgends mehr gut hineinpassten, also wurde Dani kreativ.

Er wickelte sich den Schlafsack einmal rundherum und sah aus wie ein Michelin Männchen. Wir lachten. Ob wir so durch die Flugkontrolle durchkämen? Die Dame am Schalter sah uns und unser Handgepäck sehr argwöhnisch an. „Na so lassen die euch sicherlich nicht ins Flugzeug rein.“ Die Schlange hinter uns wurde länger. Sie wies nur nach rechts, wo ein Messständer für das Handgepäck stand. Wir zuckten mit den Achseln. Wir hatten bereits zuvor alles gemessen und die Möglichkeiten bis zum Maximum ausgeschöpft. also gingen wir direkt weiter zum Security-Check. Aber alles easy. Der einzige Zwischenfall bei der Röntgenkontrolle war der Beutel Reis und die Expander zum Festschnallen unserer Gepäckrollen, die verdächtig nach Materialien für Sprengstoff aussahen.

Wir stiegen ins Flugzeug ein und hoben ab. Nach knapp 3 Stunden hatten wir dann unser Ziel erreicht. Die Temperaturen waren sehr angenehm. Super! Haben wir also alles richtig gemacht. Die nächsten 2 bis 3 Stunden verbrachten wir damit, am Flughafen unsere Fahrräder wieder zusammenzuschrauben, die Packtaschen zu füllen und zu sortieren.

Plan A

Mittlerweile war es dunkel geworden. Wir vermeiden stets im Dunkeln zu fahren. Heute war das allerdings kaum vermeidbar, denn wir wollten ja nicht am Flughafen schlafen. Wir hatten für die ersten Tage eine Übernachtungsmöglichkeit über Couchsurfing arrangiert und nun waren wir auf der Suche nach unserem Host. Das Blöde war nur, dass einfach nicht zu erreichen war und eine genaue Adresse gab es auch nicht. Die Marokkaner sprechen als Fremdsprache hauptsächlich Französisch und im nördlichen Teil auch gut Spanisch. Melli konnte etwas schlechtes Französisch (vor Ewigkeiten hatte sie es in der Schule, sprach allerdings seit gut 15 Jahren kein Wort mehr) und noch weniger Spanisch. Das machte aber nichts. Mit Händen und Füßen fragten wir uns durch die Gegend und kamen auch so erstaunlich gut unserem Ziel näher. Erst machten wir das richtige Viertel ausfindig, danach dann die Lokalisation unseres Gastgebers. Dies endete dann damit, dass wir den Namen unseres Hosts nannten und sein Profilbild von Couchsurfing zeigten – es gab natürlich immer irgendwie jemanden, der jemanden kannte, der denjenigen kannte… usw. So sind wir dann letztendlich vor der Tür der gesuchten Person gestanden und waren gespannt, wie es nun weitergehen sollte. Anscheinend war unser Gastgeber noch am Arbeiten und sollte erst gegen 22 Uhr wieder heimkommen. Kein Problem, sagten wir. Die halbe Stunde konnten wir jetzt auch noch warten.

Die halbe Stunde verging. Dann eine weitere halbe Stunde. Wieder versuchten wir ihn telefonisch zu erreichen. Endlich! Er hob ab! Wie sich herausstellte war er wohl im Gefängnis, da er mit einem Italiener beim Café trinken erwischt worden war. An und für sich ja nichts Dramatisches. Allerdings werden in Marokko derzeit einige Einheimische als „falsche Guides“ entlarvt, die den Touristen die Stadt zeigen und sie hinterher abzocken. Unser Host war wohl zur falschen Zeit am falschen Ort und konnte sich womöglich nicht rechtfertigen. Wir wissen es nicht. Dumm gelaufen. Für uns drei…

Bekanntschaft mit der Polizei

Ok, wie war unser Plan B? Mittlerweile war es nach 23 Uhr und wir unterhielten uns mit einem Marokkaner, der gerade des Weges kam. Wir wollten nicht mehr weiter herumfahren und nach einem Platz für ein Zelt Ausschau halten oder in ein Hotel absteigen. Wir hatten ja noch unseren Biwaksack und konnten so vielleicht eine kleine versteckte Ecke nutzen. Schnell war auch ein Straßenwächter zu Stelle, denn die mittlerweile 3 Männer, die dazu kamen, machten sich beträchtliche Sorgen um unsere Sicherheit. Was ja auch verständlich war. Der Wächter besorgte uns noch eine Decke sowie Wasser und meinte, er hat ein Auge auf uns diese Nacht. Wir waren kurz vorm Reinschlüpfen in die Schlafsäcke, da kam auch schon die Polizei. Der gefiel unsere Idee hier zu schlafen überhaupt nicht. Wir mussten unsere Reisepässe vorzeigen, wieder alles einpacken und sollten dem Polizeiauto zu einer Unterkunft folgen.

Mittlerweile war es 23:30 Uhr und wir wurden direkt zur Medina, also der Altstadt geleitet. Dort sollten wir in einem Hotel die Nacht verbringen. Eigentlich hatten wir vor Hotels zu vermeiden und im Zelt zu schlafen, um mit unserem Budget haushalten zu können. Super gelaufen… Wir zahlten gleich die erste Nacht für ein Zimmer. Wir machten das Beste draus, morgen waren wir dann eben schneller in den kleinen verwinkelten Gässchen der Medina. Immerhin zahlten wir ja Dank der wunderbaren Connections des einen Polizisten gezwungenermaßen einen „special price“ von umgerechnet 7€ pro Person. Verhandeln ließ der Hotelier nicht mehr mit sich.

Das Labyrinth der Medina

Am nächsten Morgen waren wir schon früh auf den Beinen. Wir besorgten uns gleich am Straßenstand ums Eck etwas Leckeres zu Essen und schlenderten durch das vor uns liegende Labyrinth. Man konnte stundenlang hier verbringen, deshalb stieß man auch oft auf Guides, die mit ihrem Guide-Ausweis vor der Nase rumwedelten, um geführte Touren anzubieten. Wir hingegen wollten alles auf eigene Faust und in unserem Tempo entdecken und verzichteten daher auf dieses Angebot. Es war sehr angenehm, denn zu dieser vergleichsweise frühen Stunde (es war gegen 9 Uhr morgens) waren kaum Leute unterwegs. Je länger wir uns treiben ließen, desto voller wurde es auch. Stände wurden aufgebaut, Esel kamen mit Gasflaschen ums Eck gepoltert und ab und an rutschten wir auch in mehrere Touristenführungen rein.

Es roch auch zunehmend strenger. Uns dämmerte langsam wo wir waren und einige Schilder an den Wänden bestätigten unsere Vermutungen. Wir befanden uns im Gerberviertel. Zahlreiche Ledergeschäfte lockten die Touristen auf die Dächer, von wo aus man den Gerbern bei der Arbeit zusehen konnte. Doch vorerst wurde man durch die Verkaufsräume der Lederwaren geführt. Wir hatten bereits in einer Dokumentation etwas über die Gerber in Fes erfahren können, das Gefühl nun tatsächlich die Vorgänge mit eigenen Augen zu sehen, war nochmal ein ganz anderes. Vor uns erstreckten sich unterschiedliche kniehohe Tauchbecken, in denen Männer mit kreisenden Bewegungen ihrer Füße die Häute reinigten.

Auf der Terrasse nebenan sahen wir wieder einen Pulk Touristen, die ihrem Guide lauschten. Sie hielten alle einen Zweig Minze vor die Nase und fächerten wie wild wegen des Gestanks. Wir mussten grinsen, da wir schon Schlimmeres gerochen hatten. Auf dem Weg nach unten sollten wir dann einige Dirham entrichten, da wir ja in den Genuss gekommen waren, den Gerbern hautnah zuzuschauen. Von den Händlern wurde uns gesagt, dass dieses Erlebnis nur für die geführten Touren umsonst wäre. Wir hatten allerdings ein Schild gesehen, welches besagte, dass der Gang zur Dachterrasse kostenlos sei… Wir flüchteten wieder in ruhigere Ecken, um uns in aller Ruhe umsehen zu können. Schließlich gelangten wir in den für uns sehr interessanten Teil der Medina – nämlich dort, wo man frisches Obst und Gemüse kaufen konnte.

Unterwegs mit einem Fessi

Am Abend hatten wir eine Einladung eines Fessi (so werden die Bewohner von Fes genannt) über Couchsurfing bekommen. Aus einem Tag wurden schnell 3 Tage. Wir verstanden uns super mit unserem jungen Gastgeber, der unsere Reiseleidenschaft ebenso teilte. Die ganze Familie war sehr nett und wir lernten gleich zu Beginn unseres Aufenthalts in Marokko so viel über den Familienalltag, die Bräuche und natürlich über die Esskultur. 😉 Darüber hinaus unternahmen wir gemeinsame Ausflüge. Wir bewunderten beispielsweise den Sonnenuntergang über Fes mit dem Blick geradewegs hinunter auf die Medina. Am nächsten Tag ging es dann nach Ifrane. Zufälligerweise kamen wir unterwegs an einem kleinen Ort vorbei, wo sich mehrere Menschen versammelten und Musik gespielt wurde. Wir fragten, was da denn da so spannendes los sei. Keine Ahnung, meinte unser Host, lasst uns mal nachschauen.

Wie sich herausstellte wurde ein marokkanisches Paar lautstark gefeiert und interviewt, dass mit dem Tandem (also einem Fahrrad, bei dem 2 Personen hintereinander sitzen) geradewegs von Agadir zurückgekommen ist. Es wurde Tee serviert und Kekse gereicht, die auch uns wie selbstverständlich angeboten wurden. Wir mussten lachen, was für ein lustiger Zufall. Allerdings waren wir froh, dass wir inkognito unterwegs waren, also ohne unsere Räder. 😉

Unterwegs besorgten wir noch frische Minze und ein paar Mandeln sowie Nüsse zum Knabbern. Dann bereiteten wir in einem ruhigen schönen Wald heißen Minztee zu und genossen den Sonnenuntergang.

Voll bis zum Rand

Allmählich wurde es auch schon wieder Zeit zum Aufbrechen, denn es gab ja noch Abendessen. Die marokkanische Küche ist einfach unglaublich lecker und vielseitig. Es gibt so viele Dinge, die einfach viel zu gut schmecken. Zu den Mahlzeiten kommt für gewöhnlich die ganze Familie zusammen und isst gemeinsam von einem großen Teller. Man beginnt meist vom Rand und arbeitet sich zur Mitte hin vor. Mit dem Daumen, Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand wird dann das Essen meist mit Hilfe eines Stück Brots gegessen. Die linke Hand gilt als unrein, denn auf den traditionellen marokkanischen Toiletten findet man keine Kloschüssel, sondern eine Standvorrichtung für die Füße und ein Loch, nun ja eben für das Geschäft. Da die Marokkaner selten Toilettenpapier benutzen, wird sich anschließend mit der linken Hand und mit Wasser gereinigt.

Egal wo wir zum Essen eingeladen wurden, immer wurden wir aufgefordert doch noch mehr zu essen und uns wurde nochmal ein großes Stück Brot gereicht und mehr Gemüse, Fleisch etc. von der Mitte hin zu uns geschoben. Wir lieben die marokkanische Küche, aber irgendwann ist auch der letzte Platz im Bauch mit Essen gefüllt. Für uns war es schon etwas schwierig verständlich zu machen, dass das Essen zwar sehr lecker ist, aber wir bis zum Rand voll sind und beim besten Willen einfach nichts mehr hineinpasst.

Es war Zeit zum Weiterfahren. Für den Abfahrtstag wurde schlechtes Wetter vorhergesagt. Die Familie bei der wir waren, war ganz aus dem Häuschen. Wir könnten doch nicht im Regen fahren! Wir dachten zurück an die zahlreichen Regentage in den Niederlanden und Belgien. Es war schwer klarzumachen, dass es uns überhaupt nichts ausmacht und wir auch bei schlechtem Wetter fahren. Aber wir mussten irgendwann weiterfahren und konnten ja nicht ewig in Fes verbringen… Schließlich hatten wir mit unserem Visum für 90 Tage eine gewisse Deadline einzuhalten. Wir verabschiedeten uns schweren Herzens und bekamen noch eine Handvoll Feigen und eine Flasche köstliches Olivenöl mit auf den Weg.

Monsieur Daniel, très bien?

Nicht weit entfernt von Fes ging es wieder hinauf und hinab, die Landschaft ringsherum war beeindruckend. Mittlerweile machte es uns nicht mehr so viel aus, bergauf zu fahren und wir spürten richtig, wie die Muskeln in den letzten Monaten gewachsen sind. Wir fuhren an einem wundervoll türkisblauen See vorbei.

Es war etwa gegen 16:00 Uhr, als wir uns ein gemütliches, verstecktes Plätzchen zum Zelten raussuchten. Wir hatten gerade das Zelt aufgebaut, als zwei Männer auf uns zukamen. Einer davon in Uniform. Na toll, schon wieder die Polizei… Uns wurde Nahe gelegt, dass es sehr gefährlich ist hier zu nächtigen und wir doch lieber in einem Hotel schlafen sollten. Wir wollten kein Hotel, sondern lieber im Zelt schlafen. Irgendwo in den nächsten 10 Kilometern sollte es eine Übernachtungsmöglichkeit geben, wo man angeblich auch das Zelt aufschlagen konnte. Wir packten ein und fuhren weiter. Nach einigen Minuten kamen ein paar Häuser, dort wollten wir fragen, ob wir im Garten in unserem Zelt schlafen konnten. Als wir an ein Tor klopften, fuhr wieder der Wagen mit den Polizisten vor. Wo kamen die denn schon wieder her?!

Wir sollten hinterher fahren. Auf das Spielchen ließen wir uns weitere 5 Minuten ein, bis es uns zu doof wurde. Wir waren müde, wollten endlich kochen und dann schnell ab in den Schlafsack. Das Auto war vorausgefahren und um die Ecke verschwunden. Ein Mann stand am Wegesrand und schaute uns freundlich an und fragte, ob er uns helfen kann. Ihn fragten wir gleich nach einer Möglichkeit zum Schlafen. Klar! Er winkte uns herein und innerhalb von Minuten wurde uns ein Zimmer gezeigt, wo wir die Nacht verbringen konnten. Super gelaufen fanden wir, bis wir zufällig aus dem Fenster sahen und am Tor wiedermal die Polizisten standen und mit dem Mann sprachen, der uns eingeladen hatte. Kurze Zeit später, hörten wir Schritte die Treppe raufkommen.

„Monsieur Daniel?“ Natürlich wurde der formhalber der Mann angesprochen, auch wenn dieser hier offensichtlich kein Wort Französisch beherrschte. Wir wurden gefragt, ob es uns gut geht. „Ca va bien?“ Ja, es ging uns gut. Dann ein kleines Hin und Her, wann wir weiterfahren, wohin wir fahren… Uns war es sehr peinlich, dass der Mann da nun mit hineingezogen wurde. Dieser lächelte aber nur. Alles gar kein Thema. Danach wurden wir zu heißem Tee und Abendessen eingeladen. Am nächsten Tag bestand die Familie darauf, dass wir mit frühstückten, danach fuhren wir weiter. Wir waren von der Selbstlosigkeit und Gastfreundschaft der Familie gerührt, lebten diese doch sehr einfach. Als Dankeschön hatten wir unter den Obstteller, den wir abends als Snack erhielten, heimlich einen kleinen Geldschein gesteckt. Wir vermuteten, dass die Familie dies auf anderem Wege sonst nicht angenommen hätte… 😉

Wir radelten gemütlich durch die ruhigen Straßen. Nach einiger Zeit bemerkten wir, dass uns ein Mann auf dem Mofa beobachtete und in etwa unserem Tempo fuhr. Wenn wir hielten, hielt dieser auch ganz unauffällig. Bald war der Mann verschwunden und anstelle des Mofas wurden wir nun von einem Auto beschattet. Irgendwann hielt das Auto, ein Mann mit Jogging-Hose und Schlappen stieg aus. Wie geht’s euch? Wo fahrt ihr hin? Können wir den Reisepass sehen? Diese Fragen sollten uns die nächsten Tage immer wieder gestellt werden. Und zwar jeden Tag, an einem Tag sogar 3 Mal. Wir wollten erst die Polizeimarke sehen, bevor wir irgendwelche Infos über uns herausgaben. Das Gefühl verfolgt und beobachtet zu werden, war sehr unheimlich. Wir versuchten die Autos teilweise abzuhängen. Die Antwort der Polizisten auf die Frage, warum wir denn so oft kontrolliert und begleitet wurden, war stets die selbe: „Dormir ici est ne pas impossible. C´est très dangereux“. Wild zeltende Touristen sind wohl nicht gerne gesehen, es könnte ja alles Mögliche passieren. Der traurige Zwischenfall im Dezember 2018, bei dem zwei reisende Mädchen im Atlas ermordet wurden, trug wohl ebenso dazu bei, dass hier die Sicherheit der Besucher sehr sehr ernst genommen wurde.

Très dangereux

Wir erreichten den Tazekka-Nationalpark. Wunderschön – und wieder hügelig. Der Tag neigte sich wieder dem Ende zu und weit und breit waren keine Häuser, geschweige denn irgendwelche Hotels, in die man uns verfrachten könnte, zu sehen. Wiedermal trafen wir auf einen Polizisten in Zivil (ein Großteil der Polizisten scheint wohl in Jogginghose unterwegs zu sein). Dieser verstand natürlich, dass wir müde vom Radeln waren, zumal er uns ja die letzten Kilometer den Berg rauf gefolgt ist. Wir sagten ihm, dass wir unser Zelt in der Nähe eines kleinen Baches aufschlagen wollten und er meinte, dass sei in Ordnung und er gibt das so an seinen Vorgesetzten weiter. Wir hatten alles aufgebaut und waren kurz vorm Kochen, da kam er wieder.

War ja klar, Cheffe war damit überhaupt nicht d’accord. Wir sollten auf keinen Fall hier schlafen. Ist ja très dangereux alles hier. Allerdings merkte man schon, dass der Polizist mit wenig Hoffnung versuche, uns zum Umziehen zu überzeugen. Er fragte wann wir aufbrechen und wünschte uns eine gute Nacht. Ja unglaublich! Wir konnten bleiben wo wir waren. Kurze Zeit später sahen wir, dass jemand wohl dazu abgestellt worden ist, um ein Auge auf uns zu haben über Nacht…

Eine Nacht beim Schäfer

Am nächsten Tag ging es weiter schleppend den Berg hinauf. Das Wetter schwenkte um und es begann zu regnen. Der Regen wurde so stark und die Steigung so steil, dass wir nach 10 Kilometern eine Ruine als Unterstand aufsuchten und vorerst den Regen abwarten wollten. Ein Schäfer kam vorbei, der uns kurzerhand in sein Zuhause einlud, damit wir uns am Feuer wärmenten. Gleichzeitig bot er auch wie selbstverständlich an, mit seiner Familie zu essen und dort zu schlafen. Das Wetter würde sich heute nicht mehr bessern. Wir nahmen die Einladung gerne an und folgten ihm den steinigen Pfad hinab zu seinem Haus. Wir sahen uns kurz an, denn es war klar, dass der Rückweg zur Straße furchtbar anstrengend sein würde. Doch dies nahmen wir heute gerne in Kauf.

Wir wurden auf einen einfachen Hof geführt. Gleich neben dem Wohntrakt, wurden die Schafe in einen einfachen Unterstand gesperrt. Das Haus an sich war innen finster und kalt. Wir wurden zur einzigen Lichtquelle geführt, wo die Schwiegermutter gerade Oliven sortierte. In diesem Raum kam die Familie zusammen. Hier wurde gekocht, gegessen und an der anderen Seite des Raumes befand sich eine kohlrabenschwarze Ecke, in der ein angenehmes Feuer vor sich hinknisterte. Die Familie war sehr herzlich und auch wenn wir nicht die gleiche Sprache sprachen, so konnten wir uns doch recht gut verständigen. Ein paar Brocken arabisch, Melli´s grauenhaftes Französisch und letztendlich Hand- und Fußsprache reichten völlig aus, um dennoch einen lustigen Abend gemeinsam zu verbringen. Es gab leckeres Tajine mit Quitten und natürlich selbstgemachtem Brot. Wir hatten das Gefühl, dass die Familie sich mit dem Essen eher zurückhielt. Uns wurde automatisch immer mehr Essen von der Mitte zugeschoben. Auch als wir pappsatt waren, wurden wir ermutigt weiter zu essen. Es war eigentlich unmöglich das angebotene Essen abzulehnen. Wir hatten auch die grauenvolle Vermutung, dass das Ehebett für uns geräumt worden war. Dies wollten wir natürlich nicht für uns beanspruchen, wir hatten ja unsere Matratzen dabei und es machte uns absolut nichts aus auf dem Boden zu schlafen. Dies wollte aber die gesamte Familie nicht und so fühlten wir uns furchtbar schlecht, auch noch dieses Privileg annehmen zu müssen, um keinen zu beleidigen.

Da wir ja sehr überraschend eingeladen wurden, hatten wir natürlich kein passendes Gastgeschenk parat. Dennoch wollten wir uns für die Gastfreundschaft und den tollen Abend zusammen in irgendeiner Weise bedanken. In Fes hatten wir Süßigkeiten gekauft, die etwas an die Riegel von Mr. Tom erinnerten. Die Marokkaner stehen unheimlich auf Süßes, also gaben wir der Familie die noch kaum angerührte Packung. Der Schäfer grinste über beide Ohren und entblößte dabei eine Reihe von kariösen Zähnen neben größeren Lücken. In dem Moment kam uns der Gedanke, dass es vielleicht doch nicht eine so gute Idee war, wenn man einmal den gesundheitlichen Aspekt betrachtete. Er freute sich jedoch und griff gleich beherzt zu. Die anderen Familienmitglieder hielten sich jedoch zurück. Ursache: Diabetes – keine große Überraschung.

Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns nach dem Frühstück und wurden noch ein Stück zur Straße begleitet. Wir atmeten auf, denn der Weg führte durch die Olivenbäume und war nicht ganz so schwer mit den beladenen Rädern zu passieren. Wieder einmal waren wir von der liebenswerten Gastfreundschaft der Marokkaner überwältigt. Allgemein hatten wir bisher eigentlich auch nur gute Erfahrungen gemacht. Auch wenn es scheint, dass einige Menschen auf der Straße etwas grimmig dreinschauen – der Großteil der Leute winkte uns dennoch beim Vorbeifahren zu und lächelte nach einem kurzem „Salam“ (Hallo) uns freundlich zu.

Marokkanischer Grand Canyon

Wir hatten unsere Route geändert, nachdem wir hörten, dass in Tamtroucht meterhoher Schnee liegen soll. Aus diesem Grund fuhren wir gleich Richtung Taza und wurden wieder einmal begleitet. Der Mann hinterm Steuer eines uralten VW-Golfs gab sich diesmal keine Mühe unauffällig zu wirken, sondern klebte regelrecht an unseren Rücklichtern. Er überholte auch nicht, als wir ihn vorbei winkten. Der Fall war klar, wiedermal Eskorte. Wir unterhielten uns kurz mit ihm, weil wir keine Lust auf diese Art Verfolgung hatten. Unsere Routenplanung fiel bewusst auf kaum befahrene Straßen, bei denen man ungestört die Natur genießen konnte. Das nervtötende Geräusch einer schleifenden Kupplung, gepaart mit einer rußigen Auspuffwolke verdarb uns ein wenig diesen Genuss. Wir wollten genau wissen, dass derjenige auch tatsächlich von der Polizei den Auftrag hatte, ein Auge auf uns zu werfen. Und das natürlich nur zugunsten unserer eigenen Sicherheit… Wir machten unserem Begleiter klar, dass solange es den Berg hinaufgeht, wir auch nicht sehr schnell sein werden. „Nous roulons comme un escargot“ das war ein Satz, der Melli vor Ewigkeiten aus der Schule hängengeblieben war. Sprich wir fahren nicht besonders schnell, eher im Tempo einer Schnecke.

Zum ersten Mal hörten wir auch noch andere Begründungen für unsere Eskorte: Zum einen hatte man wohl definitiv Angst, dass wir erfrieren würden und zum anderen gab es in der Gegend wohl blutrünstige Wildschweine… Das mit der Kälte war uns schon zuvor aufgefallen. Die Marokkaner, bei denen wir zu Gast waren, überhäuften uns mit vielen schweren Decken, da sie nicht glauben wollten, dass uns unsere Schlafsäcke tatsächlich wärmten. Auch fragten viele, ob es uns nicht zu kalt sei bei diesem Wetter zu radeln. Für uns ist die Kälte überhaupt nicht das Problem, sondern eher langanhaltende Feuchtigkeit bzw. Dauerregen. Wir würden mal behaupten, dass es um diese Jahreszeit bei uns in Deutschland um die 5° C hat. Außerdem kamen wir bei diesen Bergen so dermaßen ins Schwitzen, dass wir gefühlt auch nur in Achselhemd und kurzen Hosen fahren würden. Dani hatte tatsächlich immer seine kurze Radlershort an.

Ein wenig später befanden wir uns dann offensichtlich in einer anderen Provinz, denn nun durfte ein anderer Polizist ran. Wir versuchten trotz allem unsere Fahrt durch die wirklich sagenhaft schöne Landschaft zu genießen und unsere Begleiter zu ignorieren. Das Terrain, welches wir nun durchquerten, erinnerte mehr an den Grand Canyon und wir ließen uns nicht aus der Ruhe bringen. Wir hielten hier und da an, um diese besonderen Momente festhalten zu können. Irgendwann stießen wir wieder auf die N2, die Nationalstraße. Der Verkehr verdichtete sich und es stank furchtbar nach Abgasen. Wir ärgerten uns, dass wir die herrliche Ruhe der Berge verlassen haben und hofften, dass der Zustand nicht allzu lange anhalten würde.

Oui, c´est possible! Non, c´est ne pas…

Gegen Abend hin dann wieder das alte Spiel. Wir waren müde, suchten uns einen für uns geeigneten Platz zum Schlafen aus, bauten das Zelt auf – und wurden wieder mit der Polizei konfrontiert. Mitten in der Pampa, wo das nächste Dorf nicht um die Ecke lag, erklärten wir wieder mal die Sachlage. Wir waren müde, hatten Hunger und wollten endlich die Beine nach einem radelreichen Tag hochlegen. Der Polizist war auch diesmal verständnisvoll. Er sagte uns noch, dass dann später nochmal Kollegen kämen, die dann ein Auge auf uns werfen würden. Es dauerte keine 5 Minuten, da stand vor uns ein älterer, kleinerer und sehr aufgeregter Polizist, wohl höheren Ranges. Das ginge auf keinen Fall klar, wir sollten mitkommen. In nicht einmal 7 Kilometern gäbe es wohl eine Unterkunft, die er sogar zahlen würde. Das war mal was Neues. Wir packten unsere Sachen und waren gespannt was uns erwartete.

Nach gut 10 Kilometern machten wir eine Trinkpause und Dani knipste ein Foto vom Sonnenuntergang. Hupend scheuchte uns der Polizist weiter. Aber Hallo! Nach insgesamt 15 Kilometern (anstatt den versprochenen 7) erreichten wir dann eine kleine Tankstelle mit Café und Hotel dran. Der Besitzer wurde von dem kleinen Giftzwerg angemault, als dieser was sagte. Womöglich hatte er es gewagt den Vorschlag zu machen, dass wir in einem Zimmer schlafen könnten. Der Polizist ging ganz galant über seinen vorherigen Vorschlag, uns ein Zimmer zu zahlen hinweg. Ehrlich gesagt, hatten wir ihn in dieser Hinsicht eh nicht für voll genommen. Er drehte sich dann zu uns mit einem falschen Grinsen um und gab uns zu verstehen, dass wir direkt hier, neben der Tanke unser Zelt aufschlagen sollten. Wir zeigten ihm einen Hering und versuchten ihm so nett wie möglich zu erklären, dass wir unsere Heringe sicher nicht in den Asphalt rammen würden.

Aufgebracht riss er uns den Hering aus der Hand. „C´est possible! Oui!“ Das ist schon möglich, es ist möglich! – rief er aufgeregt auf Französisch und versuchte verzweifelt diesen in den Steinboden zu hämmern. Erst vor unseren Füßen, dann einen Meter weiter links… Das Bild das sich uns bot mit dem kleinen aufgebrachten Rumpelstilzchen war in diesem Moment einfach ur komisch. Wir mussten uns anhalten nicht laut aufzulachen. Leztendlich bauten wir im Hinterhof des Cafés das Zelt auf und bekamen dann sogar noch einen Tee spendiert. Der Polizist war wieder zuckersüß. Wir waren froh, als das Theater endlich vorbei war und legten uns auf unsere Matratzen. Man war wohl der Meinung, dass wir die gesamte Nacht über Licht brauchten, deshalb wurde der menschenleere Teil in dem nur wir uns aufhielten bis zum Morgengrauen taghell erleuchtet.

VAEGABOND an Mutterschiff – ein Sandsturm zieht auf

Wir kamen in die Gegend von Outat El Haj. Die Landschaft war einfach total faszinierend und glich irgendwie einer Marslandschaft. Weit und breit war nichts zu sehen, außer trockenem Land und urigen Felsformationen, die sich vom entfernten Horizont abhoben. Zeitweise fühlten wir uns wie in einem Science-Fiction-Film. Wir blödelten ein bisschen rum und inszenierten Funksprüche. „VAEGABOND an Mutterschiff – ein Sandstrum zieht auf!“ Hätten wir uns mal nicht so weit aus dem Fenster gelehnt…

Kurze Zeit später tobte dann tatsächlich ein echter Sandsturm. Der Wind blies uns mit fast 70km/h entgegen. Das toppte sogar unsere Reise an der Nordseeküste in den Niederlanden. Diesmal hatten wir sogar Sand in den Augen. Wir schoben die Räder, doch auch das ging irgendwann nicht mehr gut. Der an diesem Tag für uns verantwortliche Polizist nicht begeistert von unserer Entscheidung, den Sturm einfach Sturm sein zu lassen und die Etappe für heute hier und jetzt zu beenden und unser Zelt aufzubauen. Er drängte uns, dies nicht zu tun und machte einen Transporter klar, der uns in das gut 40 Kilometer entfernte Missour bringen sollte. Dort konnten wir dann laut seiner Aussage campen. In Missour angekommen, war jedoch keine Spur mehr von dem Polizisten.

Öl heizt bekanntlich gut, das namen wir auch beim Wort. Bereits nach kurzer Zeit in Marokko hatten wir Bananen, Brot mit Olivenöl, dazu Oliven und als Nachtisch Mandarinen oder Feigen zu unserem Standard-Mittagspäuschen erklärt. Nachdem wir uns also super Essen für den nächsten Tag besorgt hatten, fuhren wir ein wenig aus der Stadt hinaus und fragten die Bewohner dort nach einer Möglichkeit das Zelt aufzuschlagen. Ein kleinerer älterer Mann lud uns freundlich zu sich nach Hause ein, denn auf dem Dach wäre auf jeden Fall Platz für uns. Der Ausblick war super und mit Hilfe der Steine, die er dort oben zum Anbau lagerte, konnten wir auch die Seiten des Zelts ganz gut stabilisieren. Kurze Zeit später erschien der Mann dann mit einem weiteren Mann im Schlepptau…

Ah ja genau, hatten wir ja fast schon vergessen… Da war er wieder: Der obligatorische Polizist, der sich vergewisserte, dass es uns gut ginge und wiedermal unsere Pässe begutachtete und vorsorglich für alle Polizisten der nächsten 3 Provinzen abfotografierte… Unser Gastgeber sah es gelassen und lächelte uns herzlich an. Wir sollten uns keine Sorgen machen, alles sei gut und kein Problem. Wir wurden gefragt, ob wir nicht doch ins Haus kommen wollten, da es ja recht kalt wäre. Und überhaupt wegen essen, trinken… Wir bedankten uns, wir hatten alles, was wir brauchten. Das Frühstück am nächsten Morgen konnten wir jedoch nicht ablehnen. Wir wurden wieder ganz herzlich umsorgt und uns wurde wieder Reiseproviant mit auf den Weg gegeben. Diese Herzlichkeit und Nächstenliebe rührte uns wirklich zu Tränen und wir verabschiedeten uns mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Die Menschen hier waren so ganz anders, als wir es Zuhause in Deutschland gewohnt waren. Sie haben viel weniger, sind ärmer, geben aber von Herzen gerne und das ist für sie so selbstverständlich.

Vorgeschmack auf Marokko Teil II

Im zweiten Teil unserer Serie über die Marokko-Rundreise verschlägt es uns weiter Richtung Atlas. Wir treffen wieder viele herzensgute Menschen und feiern spontan eine kleine marokkanische Hochzeit. Es bleibt also spannend! 😉

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Welche Erfahrungen hast du gemacht?

Warst du schon einmal zu Gast bei einer marokkanischen Familie? Konntest du auch schon die Schönheit von Marokko genießen? Oder hattest du vielleicht auch schon einmal eine Art Eskorte bzw. Begleitung bei einer Reise durch ein bestimmtes Land ?

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Videos Fahrradweltreise Marokko

when route becomes destination

2 Kommentare

  • Felix Ihlefeldt

    Interessant, was ihr so schreibt, die Polizei hat mich konsequent ignoriert, bis auf einen Polizisten in Taourirt, der meinen Reisepass kontrollierte. Auch an den vielen Kontrollpunkten hielt mich niemand an. Was ihr erlebt habt wusste ich aber schon aus früheren Berichten von anderen und wunderte mich. 2100 km ohne Kontrolle.
    Vielleicht gilt die Anordnung für die Polizei erst in der Saison?
    Allerdings war meine Reise auf 35 Tage beschränkt und so „musste“ ich nicht auf Hotels, AirBnB oder Campingplätze verzichten, pro Nacht habe ich im Schnitt 15,50 € bezahlt.

    • VAEGABOND

      Hallo Felix, danke für deinen Kommentar! Wir freuen uns, wenn du deine Erfahrungen mit uns teilst! Wir vermuten, dass die Kontrollen rund um das Atlas-Gebirge etwas mit dem Mord an den zwei Touristinnen Ende 2018 zu tun. Wann warst du denn dort?

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